Besuch der Staatsführung der Republik Polen im Katyn-Museum

Am 13. April 2023 gedachte der Präsident der Republik Polen, Andrzej Duda, der Opfer des Katyn-Verbrechens, indem er am Epitaph im Katyn-Museum einen Kranz niederlegte und ein Grablicht entzündete.
Am Vorabend der Eröffnung der Sonderausstellung „Aleksander Witlib – Hüter der Erinnerung“ besichtigte der Präsident zudem die Ausstellung in Begleitung des Direktors des Polnischen Armeemuseums, Paweł Żurkowski, des Leiters des Katyn-Museums, Sławomir Z. Frątczak, sowie des Kurators Sebastian Karwat.
Im Gespräch mit Journalisten nahm der Präsident Bezug auf den Krieg in der Ukraine: Wir haben die Menschen gesehen, die auf den Straßen von Butscha ermordet wurden. Wir haben die Menschen gesehen, die in den Kellern von Butscha mit einem Schuss in den Hinterkopf getötet wurden, mit auf dem Rücken gefesselten Händen. Diese Verbrechen schreien nach Gerechtigkeit und verlangen, dass ihre Täter vor Gericht gestellt werden. Wie er erklärte, müssten insbesondere die Verantwortlichen für die Verbrechen, die im vergangenen Jahr von russischen Streitkräften in der Ukraine begangen wurden, zur Rechenschaft gezogen werden, damit sich Verbrechen wie das Katyn-Verbrechen und die heute in der Ukraine begangenen Gräueltaten niemals wiederholen.
Anschließend besuchten die Sejmmarschallin Elżbieta Witek und der Minister für Nationale Verteidigung, Mariusz Błaszczak, das Katyn-Museum, um den Opfern des Katyn-Verbrechens die Ehre zu erweisen. Nach der Niederlegung von Kränzen am Katyn-Epitaph besichtigten sie gemeinsam mit dem Leiter des Museums und dem Kurator der Ausstellung, Sebastian Karwat, die Ausstellung „Aleksander Witlib – Hüter der Erinnerung“.





