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Die Ausstellung „Ein unvergänglicher Kranz aus Eichenblättern“ in acht Piaristenschulen

Ausstellungstafeln der Ausstellung Ein unvergänglicher Kranz aus Eichenblättern

Am 17. September 2025, dem 86. Jahrestag des sowjetischen Überfalls auf Polen, wurde die Ausstellung „Ein unvergänglicher Kranz aus Eichenblättern“ an acht Piaristenschulen und Bildungseinrichtungen in Polen eröffnet. Die Ausstellung wurde vom Verein Parafiada im Rahmen des Bildungsprogramms „Katyn… Vor dem Vergessen bewahren“ vorbereitet.
Der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf die Worte: „Denn Gott schenkt seinen Dienern einen unvergänglichen Kranz…“. Die Symbolik der Eiche – eines starken, langlebigen und tief verwurzelten Baumes – unterstreicht den Gedanken an die dauerhafte Erinnerung an jene, die ihr Leben für Polen gegeben haben. Die Ausstellung stellt 18 Offiziere der Polnischen Armee und Beamte der Staatlichen Polizei vor, die Opfer des Massakers von Katyn wurden und durch Gedenkeichen an Piaristeneinrichtungen in Katowice, Poznań, Bolesławiec, Kraków, Rzeszów, Warschau, Łowicz und Elbląg geehrt werden. Was sie miteinander verband, war nicht nur ihr Tod und die jahrzehntelange Verschweigung ihres Schicksals, sondern vor allem die Tradition des aufopferungsvollen Dienstes für das unabhängige Polen – eines bedingungslosen Dienstes, der „bis zum Ende“ geleistet wurde. Auf 15 Ausstellungstafeln werden die Kurzbiografien der Geehrten vorgestellt. Die auf den Tafeln angebrachten QR-Codes führen zu einer Website mit ausführlicheren Biografien, Fotografien, Archivmaterialien und Links zu den Quellen. Die Ausstellung dient damit nicht nur dem Gedenken, sondern bietet auch einen Ausgangspunkt für eine vertiefte Beschäftigung mit dem Leben und Schicksal der Opfer.
Die in der Ausstellung verwendeten fotografischen und textlichen Materialien stammen unter anderem aus den Beständen des Katyn-Museums, aus der Anwendung „Nasi Bliscy“ (auf Deutsch: Unsere Angehörigen) der Föderation der Katyn-Familien, aus den Archiven der Piaristeneinrichtungen sowie aus den Beständen des Militärarchivs, des Militärhistorischen Büros und aus dem Bestand gemeinfreier Materialien.
Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung des Amtes für Kriegsveteranen und Opfer von Repressionen durchgeführt.


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