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Dr. Bartłomiej Bydoń und Dr. habil. Andrzej Zawistowski im Gespräch: Katyn – Wahrheit, Lügen und Erinnerung

Dr. Bartłomiej Bydoń – leitender Kurator, Militärhistoriker, Museologe und Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung des Katyn-Museums – und Dr. habil. Andrzej Zawistowski vom Pilecki-Institut sprechen im Katyn-Museum über das Massaker von Katyn, die Katyn-Lüge, Wahrheit und Erinnerung. Wir laden Sie herzlich ein, den neuesten Podcast des Pilecki-Instituts anzusehen.
Das Gespräch erinnert nicht nur an die Umstände eines der tragischsten Verbrechen der polnischen Geschichte, sondern verdeutlicht zugleich die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung, der Bewahrung historischer Zeugnisse und der Pflege des Gedenkens an die Opfer.
Das Massaker von Katyn wurde zum Symbol der stalinistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die an Bürgern der Zweiten Polnischen Republik verübt wurden. Im April und Mai 1940 ermordete das NKWD nahezu 22.000 polnische Staatsbürger – rund 15.000 Offiziere der Polnischen Armee und der Staatspolizei, die in den Kriegsgefangenenlagern Koselsk, Ostaschkow und Starobilsk festgehalten wurden, sowie etwa 7.000 Menschen, die in den von der Sowjetunion besetzten Ostgebieten der Zweiten Polnischen Republik inhaftiert waren. Die Opfer wurden durch einen Genickschuss getötet und in Massengräbern in Katyn, Mednoje, Charkiw und Bykiwnja verscharrt. Der Bestattungsort der Opfer der sogenannten Belarusischen Liste ist bis heute unbekannt.
Fast ein halbes Jahrhundert lang wurde die Wahrheit über das Verbrechen von den Behörden der Sowjetunion und des kommunistischen Polens systematisch verfälscht.

Podcast auf Polnisch.


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