Feierliche Pflanzung einer Erinnerungseiche zu Ehren von Hauptmann Jan Rapcewicz

Am 2. Oktober 2025 fand vor dem Schulzentrum Nr. 1, das den Namen von Rittmeister Witold Pilecki trägt, in Ostrów Mazowiecka die feierliche Pflanzung einer Erinnerungseiche zu Ehren von Hauptmann Jan Rapcewicz statt. Er war Offizier der Polnischen Armee sowie Leiter der vormilitärischen Ausbildung in Ostrów Mazowiecka und Sokołów Podlaski und wurde im Frühjahr 1940 vom NKWD in Katyn ermordet. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des landesweiten Bildungsprogramms „Katyn… vor dem Vergessen bewahren“ organisiert.
Die Erinnerungseiche wurde gemeinsam von Bartłomiej Pieńkowski, stellvertretender Landrat des Kreises Ostrów, Sebastian Karwat, Leiter des Katyn-Museums, sowie dem Schulleiter Piotr Siwek gepflanzt. Der symbolische Baum wird künftige Generationen an das Leben und den Dienst von Hauptmann Jan Rapcewicz sowie an die Tausenden polnischen Offiziere erinnern, die dem Massaker von Katyn zum Opfer fielen.
Die Zeremonie fand im Rahmen des Patronatstages der Schule statt. Nach der Niederlegung von Blumen und dem Entzünden von Grablichtern am Denkmal für Rittmeister Witold Pilecki präsentierten die Schülerinnen und Schüler ein künstlerisches Programm mit dem Titel „Die Erinnerung lässt sich nicht auslöschen…“, das der Bedeutung des historischen Gedenkens und der Verantwortung gewidmet war, die Wahrheit über die Vergangenheit an kommende Generationen weiterzugeben.
Die Pflanzung der Erinnerungseiche ist ein dauerhaftes Zeichen des Gedenkens an Hauptmann Jan Rapcewicz und zugleich ein Ausdruck des Respekts gegenüber allen Opfern des Massakers von Katyn. Initiativen dieser Art erinnern nicht nur an die individuellen Schicksale der polnischen Offiziere, sondern stärken auch das historische Bewusstsein und das Verantwortungsgefühl für die Bewahrung der Erinnerung an die Opfer des sowjetischen Terrors.





