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Ramp, entrance to the interior of the Katyn Museum

Öffnungszeiten

Dauerausstellung:
Dienstag – Sonntag: 10:00–18:00 Uhr
Montag: geschlossen

Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Der Eintritt ins Museum ist kostenlos.

 
Audioguide

Audioguide

Wir empfehlen Ihnen, die Ausstellung mit unserem Audioguide oder der kostenlosen App MOVI GUIDE zu besuchen. Der Audioguide ist in folgenden Sprachen verfügbar: Polnisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Russisch.


Kacper Ciesielski leitet eine Gruppenreise

Führungen

Führungen durch das Museum sind nach vorheriger Reservierung möglich:
Tel. +48 261 877 228
e-mail: lp.eiksnytakmuezum@ajcawrezer


Participants in workshops on educational materials

Museumspädagogische Angebote

Wir laden Sie ein, unser Bildungsangebot kennenzulernen. Wir bieten Museumsunterricht und Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie Schulungen und Vorträge für organisierte Gruppen an.


 
Hundemarke mit dem Logo des Katyn Museums

Preis

Einzelkarte für das Museum kostenlos
Gruppenkarte für das Museum kostenlos
Audioguide (Leihgebühr) 20 PLN
Gruppenführung auf Polnisch (bis 10 Personen) 200 PLN
(11–30 Personen) 250 PLN
Gruppenführung in einer Fremdsprache (Englisch oder Russisch) (bis 10 Personen) 350 PLN
(11–30 Personen) 500 PLN
Museumsunterricht, thematische Veranstaltungen, Schulungen und Workshops auf Polnisch (bis 30 Personen) 400 PLN

 

 
mapa

Anreise

Das Katyn-Museum ist zu Fuß über folgende Eingänge der Warschauer Zitadelle erreichbar: Neutor (Brama Nowomiejska) – 150 m; Żoliborz-Tor (Brama Żoliborska) – 500 m; Hinrichtungstor (Brama Straceń) – 600 m; Bielany-Tor (Brama Bielańska) – 900 m.
Parkmöglichkeiten für Pkw befinden sich in der Jana-Jeziorańskiego-Straße sowie in der Rafała-Krajewskiego-Straße (gebührenpflichtige öffentliche Parkplätze). Auf dem Gelände der Warschauer Zitadelle stehen außerdem ein kostenpflichtiges Parkhaus für Autos (650 m) sowie ein Busparkplatz (900 m) zur Verfügung.
In der Nähe des Museums befinden sich Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs Warschaus (Straßenbahn und Bus): Park Traugutta, Most Gdański, Dworzec Gdański, Cytadela, Gen. Zajączka, sowie die U-Bahn-Station Dworzec Gdański der Linie M1.
Der Bahnhof Warszawa Gdańska (Fernverkehr, KM und SKM) liegt etwa 900 m vom Museum entfernt.

 

Museumsbesuch

Der Besuch des Katyn-Museums besteht aus mehreren Etappen. Er beginnt mit dem Betreten der Warschauer Zitadelle durch das Tor einer Festungsanlage aus dem 19. Jahrhundert – die Brama Nowomiejska (Neutor).
Anschließend folgt die Besichtigung des gesamten Museumskomplexes. Der Rundgang führt zunächst durch den Außenbereich, einschließlich des „Appellplatzes“ und des Hainbuchenhains „Warta“, vorbei an den symbolischen Waggons der sogenannten „Sarkophage“. Danach gelangen die Besucher in den Innenbereich mit den zwei Ebenen der Dauerausstellung.
Die obere Ausstellungsebene erzählt chronologisch die Geschichte des Verbrechens von Katyn. Sie beginnt mit der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit (1918–1921), behandelt den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, die Gefangenschaft polnischer Staatsbürger in sowjetischen NKWD-Lagern, das spurlose Verschwinden Tausender Menschen sowie die Ermordung der Opfer im Jahr 1940.
Weitere Themen sind die militärischen Entwicklungen und Bündnisse während des Krieges (1941–1943), die Entdeckung der Massengräber von Katyn, die öffentliche Bekanntmachung des Verbrechens und die deutsche Propaganda (1943). Ebenso werden die sowjetische Geschichtsfälschung, die internationale Rezeption der Katyn-Frage nach dem Krieg sowie die Bemühungen um das Gedenken an die Opfer dargestellt.
Zum Abschluss der oberen Ausstellungsebene erfahren die Besucher mehr über das Schuldeingeständnis der sowjetischen Behörden, die Exhumierungsarbeiten der 1990er Jahre sowie die Entstehung der polnischen Soldatenfriedhöfe im Osten.
Nach dem Besuch der oberen Ebene gelangen die Besucher zur unteren Ebene, die vollständig den bei den Exhumierungen gefundenen Grabbeigaben und persönlichen Gegenständen der Opfer gewidmet ist.
Nach Verlassen des Gebäudes – der Ausgang befindet sich an einer anderen Stelle als der Eingang – führt der Rundgang entlang der restaurierten Mauern der Warschauer Zitadelle. Die Besucher passieren das sogenannte „Katyn-Epitaph“, wo auf Gedenktafeln die Namen der Opfer verzeichnet sind.
Zum Abschluss führt ein Weg über die Treppenanlage durch die ehemaligen Erdwerke der Zitadelle zurück zum Ausgangspunkt der historischen Reise durch den Museumskomplex.

 

Regelungen (auf Polnisch)

 
Die Allee der Abwesenden bei Nacht (beleuchtet)

Unterstützen Sie uns

Sie können das Katyń-Museum bei seiner täglichen Arbeit sowie bei der Konservierung von historischen Artefakten unterstützen, die während der Exhumierungsarbeiten an den Tatorten des Verbrechens von Katyń entdeckt wurden.

Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
Polnisches Armeemuseum
Piotra-Ściegiennego-Straße 1
01-534 Warschau
Polen
Bank Gospodarstwa Krajowego
Kontonummer (IBAN): PL88 1130 1017 0020 0987 9520 0015
Verwendungszweck: Statutarische Aktivitäten des Katyn-Museums, Zweigstelle des Polnischen Armeemuseums

Allen Unterstützerinnen und Unterstützern danken wir herzlich für ihr Engagement.

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Der Eintritt in das Museum ist kostenlos. Gebühren fallen lediglich für Führungen und die Ausleihe eines Audioguides an.

Ein individueller Rundgang dauert in der Regel etwa 1,5 bis 2 Stunden.
Geführte Besichtigungen dauern gewöhnlich mehr als 1,5 Stunden.

Ja. Fotografieren und Filmen sind erlaubt. Die Verwendung von Blitzlicht ist jedoch nicht gestattet.

Der geeignetste Ort hierfür ist das Katyń-Epitaph im Außenbereich des Museums. Besucher können dort Blumen niederlegen und Kerzen an den Gedenktafeln mit den Namen der Opfer entzünden.

Nein.

Die Ausstellung wird für Besucherinnen und Besucher ab 13 Jahren empfohlen.


Gepäck kann kostenlos an der Garderobe abgegeben werden.

Nein. Ausgenommen sind Assistenz- und Blindenhunde.

Ja. Toiletten befinden sich auf jeder Ebene des Museums sowie in der Nähe der Neutor (Brama Nowomiejska).

Ja. Der gesamte Museumskomplex ist für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zugänglich.

Die Haupttexte der Ausstellung sind ausschließlich auf Polnisch verfügbar. Ausgewählte Exponate sind zusätzlich auf Englisch beschrieben.
Besucherinnen und Besucher ohne Polnischkenntnisse wird die Nutzung des Audioguides, insbesondere beim ersten Besuch, ausdrücklich empfohlen.

Der Museumsshop bietet derzeit keine deutschsprachigen Publikationen an. Zurzeit wird an einer englischsprachigen Ausgabe des Museumsführers gearbeitet.