III Międzynarodowa Konferencja Naukowo-Praktyczna we Lwowie

Am 22. November 2025 nahm der Leiter des Katyn-Museums, Sebastian Karwat, an der III. Internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Places of Remembrance. Polish–Ukrainian Dialogue of Understanding. The 85th Anniversary of the Katyn Massacre“ (auf Deutsch: Erinnerungsorte. Polnisch-ukrainischer Dialog der Verständigung. 85. Jahrestag des Massakers von Katyn) teil, die in Lwiw von der Föderation Polnischer Organisationen in der Ukraine veranstaltet wurde. Die Konferenz brachte Historiker, Museumsfachleute sowie Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen und gesellschaftlicher Organisationen aus Polen, der Ukraine, Litauen, Kasachstan und Usbekistan zusammen. Zu den renommierten polnischen Referenten, die sich seit vielen Jahren mit den sowjetischen Repressionen in den nach dem 17. September 1939 besetzten Gebieten befassen, gehörten unter anderem Vertreter des Instituts für Nationales Gedenken, der Polnischen Akademie der Wissenschaften und des Juliusz-Mieroszewski-Zentrums für Dialog. Das Katyn-Museum wurde durch seinen Leiter Sebastian Karwat vertreten. An der Veranstaltung nahmen außerdem Vertreter polnischer Organisationen in der Ukraine, Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schülerinnen und Schüler teil.
Die Konferenz war dem Gedenken an die Opfer des Massakers von Katyn anlässlich des 85. Jahrestages dieses Verbrechens gewidmet. Darüber hinaus befasste sie sich mit Fragen des Schutzes von Erinnerungsorten, der Dokumentation der sowjetischen Repressionen sowie der Bewahrung der historischen Wahrheit. Die Teilnehmenden reflektierten außerdem über die Bedeutung von Erinnerungsorten als Räume des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Nationen. Die Vorträge behandelten unter anderem verschiedene Aspekte des Massakers von Katyn, die sowjetischen Repressionen gegen die polnische und ukrainische Bevölkerung, Begräbnisstätten sowie heutige Formen des Gedenkens. In seinem Vortrag stellte Sebastian Karwat nicht nur die wertvollsten Sammlungen des Museums aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten vor – Nachlässe von Opfern, die aus den östlichen Gebieten der Zweiten Polnischen Republik stammten –, sondern präsentierte auch die Tätigkeit des Katyn-Museums zur Erinnerung an die Opfer des Verbrechens und zur Bewahrung materieller Zeugnisse der Geschichte. Er hob hervor, dass Museen nicht nur für den Schutz des kulturellen Erbes verantwortlich sind, sondern auch eine zentrale Rolle in der historischen Bildung und bei der Weitergabe der Erinnerung an künftige Generationen spielen.





