I Międzynarodowa Konferencja „Świadkowie i świadectwa zbrodni katyńskiej”
Am 17. September 2024 fand im Katyn-Museum die I. Internationale Konferenz „Witnesses and Testimonies of the Katyn Massacre“ (auf Deutsch: Zeugen und Zeugnisse des Verbrechens von Katyń) statt.
Dr. habil. Witold Wasilewski erläuterte den historischen Kontext der Aussagen vor der Madden-Kommission von Oberstleutnant John H. Van Vliet Jr. und Hauptmann Donald B. Stewart, den amerikanischen Zeugen der Entdeckung der Massengräber von Katyn im Jahr 1943.
Dr. Bartłomiej Bydoń sprach über die Bedeutung der Tonbandaufnahmen von Roy Towers als Beweismittel im Zusammenhang mit dem Verbrechen von Katyn und präsentierte Ausschnitte aus dem bearbeiteten Film, der die Ausstellung des Katyn-Museums bereichert.
Mariusz Winiecki stellte die Geschichte der Kriegsgefangenen des Oflags in Schubin vor. Es war nicht nur ein „gewöhnliches Soldatenschicksal“, sondern zugleich ein Kampf um Würde, Wahrheit und Freiheit.
Der Museumsleiter Sebastian Karwat, präsentierte als Gastgeber der Veranstaltung die Archivbestände der Einrichtung. Besondere Aufmerksamkeit widmete er den äußerst wertvollen Dokumenten, die aus den Massengräbern stammen. Er bezeichnete sie als die wertvollste Sammlung dieser Art, die im Polnischen Armeemuseum zusammengetragen wurde.
Dr. Olgierd Ławrynowicz zeigte in seinem Vortrag das Potenzial und die Möglichkeiten des Forschungsprojekts „Lexikon der Katyn-Archäologie“ auf.
Zum Abschluss hörten die Teilnehmer den Vortrag von Prof. Anna Zalewska, die aus archäologischer Perspektive aufzeigte, welche Fragen noch erforscht werden müssen, welche Aspekte unsichtbar bleiben und welche Spuren weiterhin verborgen und bislang unzugänglich sind.
Im Namen von Sebastian Karwat und des gesamten Teams des Museums danken wir den Gästen und Referenten herzlich für ihre Teilnahme an der Konferenz.





