Interview mit Dr. Tomasz Szczepański für „Echo Katolickie“

Am Vorabend der Gedenkveranstaltungen zum 85. Jahrestag des Massakers von Katyn veröffentlichte die in Siedlce erscheinende Zeitung „Echo Katolickie“ ein Interview mit Dr. Tomasz Szczepański.
Im Gespräch berichtet Dr. Szczepański darüber, was über das Massaker von Katyn bekannt ist und welche Fragen bis heute ungeklärt sind. Eines der wichtigsten Themen des Interviews ist die sogenannte belarussische Katyn-Liste – Dokumente mit den Namen der Menschen, die aus Gefängnissen abtransportiert und aufgrund des Beschlusses vom 5. März 1940 ermordet wurden. Bis heute kennen wir weder die vollständige Namensliste noch die Begräbnisorte aller Opfer. Das Fazit des Gesprächs ist zugleich der Titel der Veröffentlichung: „Die belarussische Liste bleibt weiterhin ein Geheimnis.“ Selbst wenn die Originale tatsächlich während der Evakuierung von Minsk im Jahr 1941 verloren gegangen sein sollten, gab es von wichtigen Dokumenten Kopien in Moskau. Es besteht daher die Möglichkeit, dass sie noch existieren, erklärt Dr. Tomasz Szczepański.
Im Interview geht es auch um die Frage, wann der sogenannte Katyn-Beschluss zur Ermordung der polnischen Kriegsgefangenen gefasst wurde, um das Schicksal der Menschen, die die Todestransporte überlebten, sowie um Dokumente über die Opfer, die sich möglicherweise noch in russischen Archiven befinden.
Dr. Tomasz Szczepański spricht außerdem über die Sammlungen des Katyn-Museums, darunter aus den Massengräbern in Katyn, Charkiw und Mednoje geborgene Archivalien, Erkennungsmarken, Uniformknöpfe sowie Erinnerungsstücke, die von den Familien der Opfer übergeben wurden.
Wir laden Sie ein, das vollständige Interview in „Echo Katolickie“ zu lesen.





