Jährliches Treffen der Militärseelsorger der Territorialen Verteidigungsstreitkräfte

Vom 12. bis 14. Mai 2026 fanden in Warschau und Zegrze das jährliche Treffen sowie ein Ausbildungsprogramm für orthodoxe Militärseelsorger der Territorialen Verteidigungsstreitkräfte (WOT) statt. Die Zusammenkunft begann mit einem Gottesdienst in der Kathedrale des Heiligen Georg des Siegreichen des Orthodoxen Militärordinariats in Warschau.
Im Rahmen der Veranstaltung nahmen die Militärseelsorger an Gesprächen über die seelsorgerische Arbeit innerhalb der Territorialen Verteidigungsstreitkräfte sowie an Ausbildungseinheiten zur Entwicklung praktischer militärischer Fähigkeiten teil. Zudem trafen sich die Geistlichen mit Erzbischof Jerzy (Pańkowski), dem orthodoxen Militärbischof der Polnischen Streitkräfte, sowie mit Vertretern des WOT-Kommandos.
Das Treffen endete mit einem Besuch des Katyn-Museums in der Warschauer Zitadelle. Die Militärseelsorger besichtigten die Dauerausstellung in Begleitung von Dr. Bartłomiej Bydoń, Leiter der Forschungsabteilung des Museums und stellvertretender Museumsleiter. An diesem bedeutenden Erinnerungsort wurden Gebete für die Opfer des Massakers von Katyn sowie für alle polnischen Bürger gesprochen, die in sowjetischen Lagern ermordet wurden.
Ein besonderer Tribut wurde den orthodoxen Militärseelsorgern Vater Oberst Szymon Fedorońko, Vater Oberstleutnant Wiktor Romanowski sowie Vater Major Włodzimierz Ochab gezollt, die im vergangenen Jahr von der Polnischen Autokephalen Orthodoxen Kirche heiliggesprochen wurden.
Foto: Orthodoxes Militärordinariat / Territoriale Verteidigungsstreitkräfte





