Kranzniederlegung am Katyn-Epitaph durch den polnischen Strafvollzugsdienst

Am 14. April fanden am Katyn-Epitaph des Katyn-Museums Gedenkfeierlichkeiten zu Ehren der Opfer des Massakers von Katyn statt – der Angehörigen des Strafvollzugsdienstes, der Gefängnisseelsorger sowie der Bediensteten des Strafvollzugswesens der Zweiten Polnischen Republik, die neben Offizieren der Polnischen Armee, der Staatspolizei und anderer Formationen den Repressionen des sowjetischen Regimes zum Opfer fielen.
An der vom polnischen Strafvollzugsdienst organisierten Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Justizministeriums sowie der Führung der Formation teil, darunter die stellvertretende Justizministerin Maria Ejchart und die Generaldirektorin des Strafvollzugsdienstes, Oberst Renata Niziołek, gemeinsam mit ihren Stellvertretern. Anwesend waren zudem Vertreter des Polnischen Armeemuseums – die stellvertretende Direktorin Magdalena Rochnowska und der Museumsleiter Sebastian Karwat – sowie Angehörige der Warschauer Justizvollzugsanstalten und geladene Gäste.
Die Feier begann mit der Meldungserstattung und einer historischen Einführung, die an das Schicksal der Angehörigen des Vorkriegs-Gefängniswachdienstes erinnerte, die dem sowjetischen Völkermord von 1940 zum Opfer fielen. Das Gedenken an sie bleibt ein wichtiger Bestandteil der heutigen Identität des Strafvollzugsdienstes und seines Dienstes für ein freies Polen.
Anschließend fand ein Gedenkappell statt, bei dem die Namen der Ermordeten verlesen wurden. Die Ehrenkompanie des Strafvollzugsdienstes erwies den Opfern mit einer Ehrensalve die letzte Ehre.
Höhepunkt der Zeremonie war die Niederlegung von Kränzen an den Epitaphtafeln der Opfer des Massakers von Katyn. Die Teilnehmer entzündeten außerdem ein Grablicht am Gedenkeichenbaum, der den unbekannten Opfern des Verbrechens von Katyn gewidmet ist.





