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„Nasze cienie idą równolegle” – A Feature by Centrum Europy and BELSAT

Svietlana Kurs oprowadza dziennikarza

Anlässlich des 85. Jahrestages des Massakers von Katyn besuchte ein Journalist von Centrum Europy und BELSAT das Katyn Museum in Warschau. Gemeinsam mit Svietlana Kurs – einer belarussischen Schriftstellerin, die unter dem Pseudonym Eva Viežnaviec schreibt und seit vielen Jahren beruflich mit dem Katyn Museum verbunden ist – unternahm er einen Rundgang durch die Ausstellung. Daraus entstand eine eindrucksvolle Reportage über eine Erinnerungskultur, die Polen, Belarussen sowie viele andere Nationen verbindet, die über Jahrzehnte hinweg unter sowjetischer Herrschaft und Repression litten.

Wie erscheint das Katyn Museum aus der Perspektive einer belarussischen Schriftstellerin und Museumsexpertin? Welche Bedeutung hat die Erinnerung an das Massaker von Katyn für Belarussen, deren eigene Geschichte ebenfalls von sowjetischem Terror geprägt ist? Und warum wartet im „Katyn-Epitaph“ noch immer eine leere Tafel auf ihre Beschriftung?
Wir laden Sie ein, die Reportage „Nasze cienie idą równolegle“ (auf Deutsch: Unsere Schatten gehen Seite an Seite) zu lesen, die die Leserinnen und Leser durch das Katyn Museum führt und seine Bedeutung aus der Perspektive der belarussischen Erinnerungskultur erschließt. Diese Reportage ist eine eindrucksvolle Erzählung über Erinnerung, Wahrheit und Verantwortung gegenüber der Geschichte. Sie beschreibt die Tausenden persönlichen Gegenstände, die aus Massengräbern geborgen wurden und heute in den reliquienartigen Vitrinen des Museums als Zeugnisse individueller Schicksale aufbewahrt werden. Ebenso thematisiert sie die sogenannte belarussische Katyn-Liste, deren Opfer bis heute auf eine vollständige Anerkennung und Würdigung warten. Schließlich beleuchtet sie die miteinander verflochtenen Erfahrungen von Polen und Belarussen, deren Geschichte durch die totalitären Regime des 20. Jahrhunderts geprägt wurde.


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