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Tag der Tradition der Gefängnisverwaltung

Die stellvertretende Justizministerin Maria Ejchart trägt sich in das Gästebuch des Katyn-Museums ein

Am 25. Februar 2026 fand im Katyn-Museum im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Tradition der polnischen Gefängnisverwaltung eine Zeremonie zur Verleihung der posthum verliehenen Auszeichnung „Für Verdienste um das Gefängniswesen“ an Persönlichkeiten statt, die sich in besonderer Weise um das polnische Strafvollzugssystem verdient gemacht haben.
An der Veranstaltung nahmen die stellvertretende Justizministerin Maria Ejchart, die Generaldirektorin der Gefängnisverwaltung Oberst Renata Niziołek, Vertreter der polnischen Gefängnisverwaltung sowie Angehörige der Ausgezeichneten teil.
Zu den Geehrten gehörten drei Beamte der Gefängniswache: Aspirant Karol Gitzer, Aspirant Szymon Psiuk und Oberwachmeister Maciej Pielech. Sie gerieten im September 1939 in sowjetische Kriegsgefangenschaft und wurden im Frühjahr 1940 vom NKWD auf Grundlage des sogenannten Katyn-Beschlusses vom 5. März 1940 ermordet.
Anlässlich des Tages der Tradition der Gefängnisverwaltung bereiteten die Mitarbeiter des Katyn-Museums zudem eine Sonderausstellung mit Dokumenten aus dem Nachlass des Oberkommissars Marceli Dąbrowiecki vor. Zu den präsentierten Exponaten gehören unter anderem eine Fotografie der Gefängniswachen der Haftanstalt Mokotów aus dem Oktober 1918, das Manuskript seiner Arbeit über die Ausbildung von Gefängnispersonal, ein Album aus der Erziehungs- und Besserungsanstalt in Głazy, eine Personalakte aus dieser Zeit sowie Briefe ehemaliger Zöglinge und Typoskripte von Arbeiten zur Resozialisierung jugendlicher Straftäter. Die Ausstellung wird bis zum 1. März 2025 zu sehen sein.

 


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