Teilnahme von Dr. Bartłomiej Bydoń an der wissenschaftlichen Konferenz „Od Paryża do Paryża. Polski sport olimpijski na tle dziejów najnowszych“

Am 6. und 7. Mai 2024 fand im Olympischen Zentrum in Warschau die interdisziplinäre wissenschaftliche Konferenz „Od Paryża do Paryża. Polski sport olimpijski na tle dziejów najnowszych“ (auf Deutsch: Von Paris nach Paris. Der polnische olympische Sport im Kontext der jüngeren Geschichte) statt. Die Konferenz wurde auf Initiative des Instituts für Nationales Gedenken (IPN) in Zusammenarbeit mit dem Sport- und Tourismusmuseum in Warschau und dem Polnischen Olympischen Komitee veranstaltet. Sie erinnerte an den 100. Jahrestag der ersten Teilnahme polnischer Sportlerinnen und Sportler an den Olympischen Sommerspielen.
An der Veranstaltung nahmen knapp fünfzig Personen teil, darunter ehemalige Sportler, Trainer und Journalisten sowie Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen aus mehreren Archiven und Forschungseinrichtungen und Mitarbeiter von Kultureinrichtungen aus ganz Polen. Auf dem Programm standen mehr als 40 wissenschaftliche Vorträge, zwei Expertenrunden mit Journalisten, Historikern, ehemaligen Olympiateilnehmern und Trainern, Vorführungen von Dokumentarfilmen sowie die Eröffnung der Ausstellung „Polen bei den Olympischen Sommerspielen 1924–1992“.
An der Konferenz nahm Dr. Bartłomiej Bydoń, Leiter der Wissenschaftlichen Sektion des Katyn-Museums, teil. Im Rahmen des Panels zum polnischen Sport während des Zweiten Weltkriegs hielt er einen Vortrag: „Ein Ritter mit einem Makel – Major Franciszek Koprowski – Soldat, Sportler, Olympiateilnehmer und Trainer“.
Die Konferenz bot Gelegenheit, die Geschichte des polnischen olympischen Sports im breiteren Kontext der jüngeren Geschichte Polens zu betrachten und zugleich Erfahrungen sowie Forschungsergebnisse zwischen Vertretern wissenschaftlicher Einrichtungen, Museen und der Sportwelt auszutauschen.





