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Teilnahme von Dr. Tomasz Szczepański an der wissenschaftlichen Konferenz „Katyń 1940 rok – Prawda, pamięć i powinność”

Dr. Tomasz Szczepański während seines Vortrags

Am 25. März 2025 fand im Marinemuseum eine populärwissenschaftliche Tagung unter dem Titel „Katyń 1940 rok – Prawda, pamięć i powinność” (auf Deutsch: Katyn 1940 – Wahrheit, Erinnerung und Verpflichtung) statt, die anlässlich des 85. Jahrestages des Massakers von Katyn organisiert wurde. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter musealer Einrichtungen, Katyn-Familien, Jugendliche sowie alle zusammen, die sich für die Geschichte und das Gedenken an die Opfer des vom NKWD im Frühjahr 1940 begangenen Verbrechens interessieren.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden vom Direktor des Marinemuseums, Tomasz Miegoń, sowie von Dr. Barbara Pytko, Vorsitzende des Vereins „Katyn-Familie in Gdynia“ (Stowarzyszenie Rodzina Katyńska w Gdyni) und Moderatorin der Tagung, begrüßt.
Das Konferenzprogramm eröffnete der Vortrag von Dr. Tomasz Szczepański vom Katyn-Museum mit dem Titel „Der Kampf um die Wahrheit über das Massaker von Katyn 1943–1990“. Der Beitrag widmete sich den jahrzehntelangen Bemühungen um die Aufdeckung der Wahrheit über das Schicksal der von den Sowjets ermordeten polnischen Offiziere sowie dem Prozess der Wiederherstellung des Andenkens an die Opfer.
Anschließend präsentierte Dr. Barbara Pytko einen Vortrag über die Opfer des Massakers von Katyn aus Gdynia. Sie erinnerte an die Lebensgeschichten der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, die zu den in Katyn, Charkiw und Mednoje ermordeten Opfern gehörten.
Ein besonders bewegender Programmpunkt war die Präsentation „Briefe aus Katyn – Der Einfluss des Massakers von Katyn auf das Schicksal der Kinder der Opfer“, die von Schülerinnen und Schülern sowie Mitgliedern der Katyn-Familien vorbereitet wurde. Persönliche Zeugnisse und familiäre Erinnerungen machten die dramatischen Folgen des Verbrechens sichtbar, die über Generationen hinweg nachwirkten.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde der Film „Officer’s Wife“ unter der Regie von Piotr Uzarowicz gezeigt – eine Produktion, die auf einer Familiengeschichte basiert.
Die Tagung endete mit einer Diskussion und einer Zusammenfassung, die der Bedeutung des historischen Gedächtnisses sowie der Verpflichtung gewidmet waren, das Wissen über das Massaker von Katyn an die kommenden Generationen weiterzugeben.


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