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Vorführung des Dokumentarfilms „Jak grzech na duszy“

Vorführung des Films – Aufnahme von hinten einer Person, die in der Tür des Konferenzsaals steht

Am 11. Oktober 2024 fand im Katyn-Museum die Vorführung des Dokumentarfilms „Jak grzech na duszy“ (auf Deutsch: Wie eine Sünde auf der Seele) des Regisseurs und Journalisten Jan Strękowski statt.
Der Film erzählt die Geschichte der Verfälschung der Wahrheit über das Massaker von Katyn in Russland und der Menschen, die sich dieser Lüge widersetzten. Strękowski drehte seinen Dokumentarfilm zwischen 2017 und 2019 in Katyn, Mednoje und Moskau – mehrere Jahre vor der groß angelegten russischen Invasion in die Ukraine.
Heute hat diese Geschichte vor dem Hintergrund der im Februar 2024 in der Russischen Föderation aufgelösten Menschenrechtsorganisation Memorial eine neue Dimension erhalten. Alte Lügen kehren zurück wie die nachwachsenden Köpfe eines Drachen. Erst einen Monat zuvor, im April, veröffentlichte die russische Nachrichtenagentur TASS eine weitere angebliche „Sensation“ im Zusammenhang mit Katyn. Angeblich seien „neue Beweise“ gefunden worden, die belegen sollten, dass die Ermordung der polnischen Kriegsgefangenen im Frühjahr 1940 von den Nationalsozialisten begangen worden sei. Mit Unterstützung des Inlandsgeheimdienstes FSB, staatlicher Propagandisten und regierungsnaher Historiker wird die längst widerlegte Katyn-Lüge erneut zum Leben erweckt.
Seit den Dreharbeiten – obwohl sie noch gar nicht so lange zurückliegen – hat sich vieles verändert. Umso aufschlussreicher ist es heute, die bereits damals erkennbaren Tendenzen der politischen und gesellschaftlichen Rückentwicklung Russlands zu beobachten, die die heutige Katastrophe bereits ankündigten.
Im Anschluss an die Vorführung fand ein Gespräch mit dem Regisseur sowie den Protagonisten des Films statt. Die Einführung hielt per Videozuschaltung aus der Ferne Aleksander Gurjanow, der sich mit den Gästen im Konferenzsaal des Katyn-Museums verband.


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