Zum Inhalt springen

Vorführung des Films „Katyn” während der Internationalen Kinder- und Jugend-Parafiada

Projektgrafik zum Projekt: Geschichtsstunde – Katyn 1940: Wissen – Bilder – Emotionen

Am 6. Juli 2025 fand im Rahmen der 36. Internationalen Kinder- und Jugend-Parafiada in Warschau eine Vorführung des Films „Katyn” von Andrzej Wajda statt. Der Film wurde durch eine Einführung von Sebastian Karwat, Leiter des Katyn-Museums, eröffnet. Er erläuterte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die historischen Hintergründe des Massakers von Katyn sowie die Bedeutung der Bewahrung des Gedenkens an die polnischen Kriegsgefangenen und Häftlinge, die im Frühjahr 1940 vom NKWD ermordet wurden.
In seiner Ansprache hob der Museumsleiter die besondere Bedeutung von Andrzej Wajdas Film für die historische Erinnerung an das Massaker von Katyn hervor. Er betonte, dass dieses Werk, das auch auf den persönlichen Erfahrungen des Regisseurs sowie den Schicksalen zahlreicher Katyn-Familien beruht, zu den bedeutendsten Filmen des polnischen Kinos zählt. Es schildert das Schicksal polnischer Staatsbürger unter sowjetischer Besatzung und thematisiert die jahrzehntelange Verschleierung der Wahrheit über das sowjetische Verbrechen.
Die Filmvorführung war Teil des Projekts „Geschichtsstunde – Katyn 1940“, das im Rahmen der Parafiada durchgeführt wurde. Ziel des Projekts ist es, das Wissen über das Massaker von Katyn zu verbreiten und das Gedenken an seine Opfer unter Kindern und Jugendlichen aus Polen und dem Ausland zu bewahren. Zum Programm gehörten außerdem der Wissenswettbewerb „Das Massaker von Katyn – Ursachen, Folgen und Zusammenhänge im Jahr 2025, dem Jahr der Polnischen Helden von Katyn, Charkiw, Mednoje, Bykiwnja und anderen Orten“ sowie der Kunstwettbewerb „KATYN 1940 – Geschichte in Gegenständen. Reliquien“, der von Museumsobjekten und Erinnerungsstücken der Opfer des Massakers von Katyn inspiriert war.

Projektgrafik: Adrianna Gajdziszewska.


Aktuelles