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Vortrag von Kacper Ciesielski auf der Katyn-Konferenz im Museum der Geschichte Polens

Kacper Ciesielski während seines Vortrags. Im Hintergrund ist auf der Leinwand eine Karte der Zweiten Polnischen Republik (1918-1939) zu sehen

Am 15. April 2026 fand im Museum der Geschichte Polens die Katyn-Konferenz statt, die von der Gewerkschaft NSZZ „Solidarność“, Region Masowien, für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II organisiert wurde.
Zu Beginn der Veranstaltung sahen die Teilnehmenden den Dokumentarfilm Katyn – Historia wciąż żywa, der von dem bekannten Reisenden und Dokumentarfilmer Michał Pater realisiert wurde. Im Anschluss hielt der stellvertretende Leiter des Katyn-Museums, Kacper Ciesielski, einen Vortrag über das Verbrechen, das das NKWD im Frühjahr 1940 an polnischen Kriegsgefangenen verübte. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse an dem Thema und stellten zahlreiche Fragen zur Identität der Ermordeten, zu ihrem Alter, zu Fluchtversuchen sowie zu vielen weiteren Aspekten des Aufenthalts der polnischen Kriegsgefangenen in sowjetischer Gefangenschaft und ihrer Ermordung auf Grundlage des sogenannten Katyn-Beschlusses.
Nach Abschluss der Konferenz besichtigten die Jugendlichen die Dauerausstellung des Katyn-Museums.
An der Veranstaltung nahmen mehrere hundert Schülerinnen und Schüler aus Warschauer Oberschulen teil, die Gelegenheit hatten, sich mit der Geschichte des Massakers von Katyn vertraut zu machen.

 


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