Zum Inhalt springen

Workshop „Archäologie der Gegenwart. Das Beispiel der Katyn-Archäologie“

Sebastian Karwat, Leiter des Katyn-Museums, begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops

Gegenwart. Das Beispiel der Katyn-Archäologie“ statt. Die Veranstaltung wurde vom Studentischen Forschungskreis für Waffenkunde „Szare Banderia“ des Instituts für Archäologie der Universität Łódź, dem Institut für Archäologie der Universität Łódź sowie dem Katyn-Museum – Martyrologische Abteilung des Polnischen Armeemuseums – organisiert.
Das Treffen war der Archäologie der Gegenwart gewidmet, insbesondere den Fragestellungen der Katyn-Archäologie aus einer interdisziplinären Perspektive. Die Veranstaltung verband theoretische Reflexion mit wissenschaftlicher und musealer Praxis und zeigte, wie Archäologie mit Geschichte, Ethnographie und Kunstgeschichte bei der Erforschung materieller Zeugnisse der Vergangenheit zusammenwirkt.
Den Auftakt bildete die Vorstellung des im Rahmen des Nationalen Programms zur Entwicklung der Geisteswissenschaften (NPRH) geförderten Projekts „Lexikon der Katyn-Archäologie (1990–2015)“. Die Mitglieder des Projektteams präsentierten die methodologischen Grundlagen ihrer Forschung. Anschließend nahmen die Teilnehmenden an Workshops teil, die von Mitarbeitenden des Katyn-Museums geleitet wurden. Dabei erhielten sie Einblicke in die museale Praxis sowie in die Methoden der Bearbeitung und wissenschaftlichen Erschließung archäologischer Sammlungen.
Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war zudem ein studentisches Panel, in dessen Rahmen die Teilnehmenden Vorträge präsentierten, die die Thematik der Katyn-Archäologie im Kontext der sich entwickelnden Standards der Archäologie der Gegenwart vertieften. Ergänzt wurde das Programm durch Diskussionen und praxisorientierte Workshop-Aufgaben, die den aktiven Austausch von Ideen sowie die Zusammenarbeit in Gruppen förderten.
Die Teilnehmenden, die die vorgesehenen Lernziele des Workshops erfolgreich erfüllten, erhielten Zertifikate, die vom Institut für Archäologie der Universität Łódź sowie vom Katyn-Museum ausgestellt wurden. Bereits im Vorfeld waren ihnen Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt worden, darunter ein auf der Ausstellung „’43. Die Aufdeckung des Verbrechens von Katyn. Erinnerung und Archäologie“ basierendes Handbuch, eine Präsentation zum Forschungsprojekt „Lexikon der Katyn-Archäologie (1990–2015)“ sowie ein Themenkatalog für Diskussionen und die praktische Workshop-Arbeit.


Aktuelles