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Workshop zur zeitgenössischen Archäologie im Katyn-Museum

Kacper Ciesielski zeigt den Studierenden die Jacke eines Brigadegenerals, die während der Exhumierungsarbeiten in Charkiw geborgen wurde

Am 28. Oktober 2025 fand im Katyn-Museum ein Museumsworkshop statt, der im Rahmen des Forschungsprojekts des polnischen Programms NPRH (Nationales Programm zur Entwicklung der Geisteswissenschaften) „Lexikon der Archäologie von Katyn (1990–2015)“ organisiert wurde.
An dem Workshop nahmen Masterstudierende mit dem Schwerpunkt Zeitgeschichtliche Archäologie teil. Sie vertraten den studentischen wissenschaftlichen Arbeitskreis für Militärarchäologie „Szare Banderia“ am Institut für Archäologie der Universität Łódź sowie den Masterstudiengang Research Master Archaeology and Heritage der University of Amsterdam.
Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, sowohl die Dauerausstellung des Katyn-Museums als auch die Magazin- und Laborbereiche des Museums kennenzulernen. Geleitet wurde der Workshop von Mitarbeitenden des Katyn-Museums: Kustosz M.A. Kacper Ciesielski führte die Gruppe durch die Museumsräume, während Dr. Bartłomiej Bydoń eine Diskussion über schriftbezogene Artefakte leitete, die bei Exhumierungsarbeiten im Osten entdeckt wurden, sowie über Objekte aus den privaten Archiven der Familien der Opfer, die dem Museum übergeben worden waren.
Das Treffen bot Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur gemeinsamen Reflexion über die Bedeutung materieller Quellen für die Dokumentation und das Gedenken an das Massaker von Katyn.

Foto: Dr. Olgierd Ławrynowicz


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