Zusammenarbeit mit dem Kriminaltechnischen Labor der Militärgendarmerie

Am 9. Juli 2025 besuchten Vertreter des Katyn-Museums das Kriminaltechnische Labor der Militärgendarmerie. Der Besuch stellt einen weiteren Schritt in der langjährigen Zusammenarbeit beider Institutionen dar, deren zentrales Ziel die Untersuchung von Grabbeigaben und deren Zuordnung zu konkreten Opfern des Massakers von Katyn ist.
Dank des Einsatzes modernster 3D-Scanverfahren, digitaler 3D-Mikroskopie sowie fortschrittlicher Methoden der Dokumentenuntersuchung konnten:
– zuvor unleserliche Einträge auf Dokumenten entziffert werden,
– Nummern militärischer Auszeichnungen identifiziert werden,
– Inschriften und Markierungen auf Alltagsgegenständen analysiert werden, die bei den Opfern gefunden wurden.
Diese Untersuchungen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den Opfern des Massakers von Katyn ihre Identität zurückzugeben und ihr Andenken zu bewahren.
Die Zusammenarbeit wird fortgesetzt.





